Flora

Monte Brè Boglia Region: Die Vegetation von Monte Brè und Boglia erstreckt sich von den unteren Hügeln bis zu den Bergen und bietet eine sehr vielfältige Flora. Je nach Beschaffung des Bodens und einigen Aspekten wie zum Beispiel die Sonneneinstrahlung oder Feuchtigkeit, kann man auf den Hügeln verschiedene Bodendecker und Bäume bestaunen (Kastanienbäume, Eichen, Eschen, Hainbuchen, Ahornbäume, Pappeln, Kirschbäume, Hartriegel, Mispelbäume, Haselbäume und Goldregen).

Auf den Wiesen können Wanderer viele verschiedene Blumen wie zum Beispiel die Christrose (Rosa di Natale), Alpenveilchen, Immergrün, verschiedene Anemonen und Storchenschnäbel entdecken. Nadelbäume und die Buche sind typisch für das Berggebiet von Monte Brè sowie teilweise für Monte Boglia.

Christrosen

Castagnola – Gandria Region: Entlang des Seeufers von Castagnola nach Gandria, welches von den Nordwinden geschützt ist, trifft man eine mediterane Vegetation an. Olivenbäume, Agaven, Feigenbäume, Mimosen, Kamelien, Lorbeer- und Eukalyptusbäume können entlang der Wanderwege bestaunt werden.

Camoghè – Gazzirola Region: In der Region von Camoghè und Gazzirola kann man Pflanzenarten, welche verschiedene Eiszeiten überlebt haben, noch heute entdecken. Der gesamte Wanderweg bietet eine wunderbare Blumenvielfalt und folgende Blumen speziell auf dem Weg von Monte Brè zu dem Gipfel des Oress bestaunt werden:

Die Christrose (Helleborus niger) : Diese weiße Blume kann unter dem Schnee zwischen Monte Brè und dem Gipfel von Fojorina gefunden werden.

Die bewimperte Alpenrose (Rhododendron hirsutum ): Diese Alpenrose wächst nur im Alta Val Colla und im Engadin. Sie gilt als die “Rose der Alpen”, wächst auf kalkhaltigen Böden und ist von Haaren auf den Blättern gekennzeichnet.
Der schildblättrige Hahnenfuss (Ranunculus thora): Die gelbe Blume besteht aus kurzen und langen Blättern, auf denen die typischen Adern deutlich sichtbar sind.
Die Alpenschlüsselblume (Primula auricola ): Auf kalkhaltigem Boden und in Dolomiten wächst die Aplenschlüsselblume. Aus diesem Grund können auf dem Monte Generoso und Denti della Vecchia diese Blumen gefunden werden. Mit ihnren gelben Blüten überlebt die Blume in winzigen Räumen zwischen den Felsen, da die Blätter viel Feutigkeit speichern können.

Malcantone: Dank der verschiedenen Boden- und Klimaprofilen verfügt Malcantone über eine grosse Artenvielfalt. Das Berggebiet umfasst Buchen (Fagus sylvatica) und Weideland sowie Birken (Betula pendula) und Mehlbeerbäume (Sorbus aria). In dem weniger genutzten Weideland herrschen Farne (Ptedirium acquilinum) und Ginster (Cytisus scoparius) vor. Auf Borstgrasweiden, welche durch Säure- und Magerrasen charakerisiert sind, findet man vor allem den so genannten Hirschhaar.

Monte San Salvatore, Pazzallo und Paradiso: Monte San Salvatore (912 m) steht majestätisch gegenüber derLugano Skyline und bietet eine hervorragende Aussicht auf den See von Ceresio, die Ebene der Lombardei und der herrlichen Bergkette der Schweizer und Savoyer Alpen. Von dem Dach der Kirche, welche auf dem Berggipfel steht, hat man ein herrliches 360° Panorama.

Kreuzblättriger Enzian

Auf dem Weg durch den Wald zu Pazzallo und Paradiso, entlang der Nordseite des Berges, kann man die unberührte Natur geniessen. An der Station Pazzallo verlässt man den Wald und der Wanderweg führt weiter entlang der Funicolarestrecke. Die Kastanienbäume spenden im Sommer Schatten und nach etwa 20 Minuten erreicht man die Kantonsstrasse beim Bahnhof Paradiso.

Mäusedorn

Zwischen dem San Salvatore und Monte Arbostora befindet sich der San Grato Park in dem Besucher eine Sammlung von Azaleen- , Rhododendron-und Nadelbäumen bestaunen können. In Bezug auf die Vielfalt und Menge besitzt der Park das grösste Anebot. Vom San Grato Park haben die Besucher einen hervorragenden Blick auf die Umgebung und Alpenketten.

SighignolaMonte Caprino Region: Dank des Seebeckens profitieren die Grundstücke entlang des Lario Ufers von einem guten Klima, ähnlich dem der ligurischen Küste. Aus diesem Grund blühen viele mediterane Planzenarten wie zum Beispiel die Lorbeereiche, Zypressen, Zitrusbäume, Oleander, Süsse Duftblüten, Magnolien, Kampfer und viele andere in dieser Gegend. Diese Pflanzen brauchen nicht nur viel Regen, sondern auch ein entsprechender Boden: ein säurehaltiger Boden fördert das Wachstum säurefreundlicher Pflanzen, die nicht in der Lage sind, sich an andere Umgebungen anzupassen. Deshalb fühlen sich säurehaltige Pflanzen wie Azaleen, Rhododendren, Kamelien, Hortensien, Gardenien, Lorbeerrosen wohl in der Gegend Lario .
In den Bergen besteht die Möglichkeit andere Arten wie zum Beispiel das Alpenbuschröschen, Anemonen und Alpenkratzdisteln zu sehen.

Quellen: luganobre.ch, lugano-tourism.ch, montagnaticino.com, regionemalcantone.ch, montesansalvatore.ch, ticino.ch, lugano-tourism.ch